gegen TTIP, CETA und TiSA

Jede(r) kann etwas tun!

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Diskussionsveranstaltung am 4.4. um 18 Uhr im HdK in HF über Handelspolitik in der Ära Trump

Der neue US-Präsident Trump hat das bereits verhandelte pazifische Freihandelsabkommen TTP aufgekündigt und die Verhandlungen über das Freihandels- und Investitionsschutzabkommen zwischen der EU und USA (TTIP) für beendet erklärt. So hat er es vor der Wahl versprochen.

Können wir nun aufatmen? EU-Handelskommissarin Malmström hat angekündigt, die EU werde nun alleine die Rolle der „Liberalisierungslokomotive“ des Welthandels übernehmen. Änderungen an der EU-Handelspolitik sind nicht vorgesehen. Im Gegenteil: etwa 20 weitere Freihandelsabkommen will die EU abschließen. Weder Trump noch die EU-Kommission stehen für eine gerechtere Handels- und Wirtschaftspolitik.

Manche in unserem Land setzen nun erst recht auf das Abkommen zwischen Kanada und der EU (CETA) und weitere Freihandelsabkommen. Das sei die richtige Antwort auf die von Trump angekündigten protektionistischen Maßnahmen und die Einführung neuer Zölle. Wem nützt diese Politik, wie realistisch ist sie? Wir wollen diese Entwicklung durchleuchten und Alternativen wie „Freihandel“ oder „Protektionismus“ auf ihre Brauchbarkeit abklopfen.

Welche Aufgaben stellen sich nun für alle, die einen gerechten Handel und den Schutz von Mensch und Natur anstreben?

Darüber wird mit mit Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung (Berlin) am Dienstag 4 April um 18:00 Uhr im Haus der kirchlichen Dienste Herford (Hansastr. 60) diskutiert werden.

Veranstalter: Herforder Bündnis gegen Freihandelsabkommen