gegen TTIP, CETA und TiSA

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Internationaler Tag der kulturellen Vielfalt — Singen gegen TTIP, CETA & Co.

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Der 21. Mai 2015 ist der INTERNATIONALE TAG DER KULTURELLEN VIELFALT. Der Deutsche Kulturrat und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben diesen Tag zum bundesweiten Anti-TTIP-Aktionstag ausgerufen.

Der Deutsche Kulturrat hat bereits am 25. Juni 2014 den Stopp der Verhandlungen über die Freihandelsabkommen gefordert. Auf seiner eigens eingerichteten Webseite »Tag gegen TTIP« ruft der Rat zum bundesweiten Protest auf:

»Welcher Tag im Jahr ist besser geeignet, um gegen TTIP und CETA zu kämpfen? Die gerade in Verhandlung befindlichen Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) gefährden die kulturelle Vielfalt fundamental. Wir bitten deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, an diesem Tag in die Öffentlichkeit zu gehen, über die Gefahren von TTIP, CETA & Co. zu informieren und gegen die Abkommen zu demonstrieren.«

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels schreibt unter dem Motto »Buchhandel statt Freihandel«:

»Weil es die Buchpreisbindung aufs Spiel setzt, ist das Transatlantische Handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP eine Gefahr für den stationären Buchhandel. Der deutsche Buchhandel fordert deshalb zum Tag der kulturellen Vielfalt des Deutschen Kulturrats (21. Mai), dass die Buchpreisbindung im Transatlantischen Handels- und Investitionsschutzabkommens TTIP explizit ausgenommen wird.»

Seit Dezember 2014 gehört die Theater- und Orchesterlandschaft Deutschlands zur Liste des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO Kommission. Die 130 Delegierten der Deutsche Orchstervereinigung haben auf ihrer Jahrestagung im Mai vor dem Kurfürstlichen Schloss in Mainz die Europahymne mit einem TTIP-kritischen Text gesungen und eine Resolution gegen die Freihandelsabkommen verabschiedet:

»Damit fordern wir die zuständigen Politiker auf, bei den Verhandlungen zu den verschiedenen Abkommen die gravierenden Bedenken des Kulturbereichs ernst zu nehmen. Bislang wissen wir nicht, von welchen Regelungen der Kulturbereich konkret betroffen sein wird. Auf der Grundlage von völlig unklaren Fakten kann keine konstruktive und kritische Auseinandersetzung stattfinden. Genau die wollen wir aber führen.«

Wir laden alle singenden und musizierenden Menschen aus Minden und Umgebung ein, dem Beispiel der Deutschen Orchestervereinigung zu folgen und die Protest-Hymne als Flashmob erklingen zu lassen.

Treffpunkt: 21. Mai 2015 um 17.30 Uhr vor dem Stadttheater.

Um 18 Uhr – vor der Abendvorstellung – wird am Infostand im TheaterCafé über die Gefahren durch die Freihandelsabkommen für u.a. die (Kirchen)Musik- und Theaterkulturförderung und das UNESCO-Kulturerbe »Deutsche Opern- und Orchesterlandschaft« informiert.

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